Theorie - Bildgestaltung II - Der Goldene Schnitt
- Abgelegt in: Bildgestaltung
- Datum: 5. Sep 2008
Im Film und Fernsehen wie auch in der Fotografie findet man ihn häufig, den Goldenen Schnitt. Dabei ist nicht die Rede von einem Kleidungsstück mit besonderem Schnitt, auch nicht ein Messer mit perfektem Schnitt. Sondern eine besondere Art des Bildaufbaus. Bedeutende Objekte werden im Bild so angeordnet, dass ein Bild noch interessanter wirkt. Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren verhält wie die Summe aus beiden zur größeren.
Ein Bild wird dabei Horizontal und Vertikal zweimal aufgeteilt. So dass neun ungefähr gleich große Flächen entstehen.
Wenn Objekte oder Personen auf diesen Linien positioniert werden, erreicht man eine Erhöhung der Spannung. Das Bild wirkt interessanter, im Vergleich zu einer zentralen Position.
Wenn eine Person im Goldenen Schnitt seitlich fotografiert wird, so sollte stets der Bereich hinter dem Kopf kleiner sein als der vor der Person. So schaut die abgebildete Person in das Bild hinein.
Aber die Künstlerische Freiheit sollte sich nicht 100% an Regeln und Gewohnheiten halten. Das genaue Gegenteil von dem alltäglich Üblichen kann auch ein guten Effekt hervorrufen.
Euer 3DundFilm.de Team
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